Elterntiere

Unsere Zucht besteht aus mehreren Zuchtgruppen. Angefangen hat alles mit unserem ersten Quartett mit einem Hahn und drei Hennen ( Bamburi, Mara, Sarai, Wanga). Die Tiere kamen 2009 von der befreundeten Straußenfarm Shamba la Mbuni in Bayern. Die Rasse nennt sich „Zimbabwe Blue“, der Name begründet sich in der blauen Färbung der Haut. Diese Tiere sind ursprünglich in der Gegend um Zimbabwe beheimatet.

Zur Zeit haben wir 5 Zuchtgruppen. Jeder Gruppe steht ein Offenstall und eine Freilauffläche von 2500 bis 3000 m2 zur Verfügung. Die Tiere sind ganzjährig auf den Weiden zu finden und halten sich äußerst selten im Stall auf. Daran sieht man, dass die Tiere an die Temperaturen hier in Hessen gewöhnt sind.


Die Tiere sind sehr neugierig und verbringen einen Großteil des Tages damit ihre Umgebung zu erkunden. Die übrige Zeit fressen, schlafen oder brüten sie.


Straußenhahn

Größe: 2,50 bis 2,80 m

Gewicht: bis 150 kg

Geschwindigkeit: bis zu 70 km/h

Hier bekommt das Sprichwort „Hahn im Korb“ große Bedeutung. Pro Zuchtgruppe gibt es nur einen Hahn und 2 bis 4 Hennen. Die Männchen beschützen ihr Revier vor Eindringlingen und Rivalen. Dies kann zuweilen sehr gefährlich werden ( auch für uns ! ). Die Waffe vom Strauß ist sein Fuß, einzigartig bei Vögeln, mit nur 2 Zehen. Mit einem Tritt kann ein ausgewachsener Straußenhahn sogar einen Löwen töten. In der Brutzeit ( Frühjahr bis Spätsommer ) werben die Männchen um ihre Hennen und teilen sich sogar die Brut. Straußenhähne brüten nachts.

Das Gefieder ist zum Großteil schwarz, die Schwung- und Schwanzfedern sind weiß. In der Brutzeit sind sein Schnabel und seine Haut an der Vorderseite der Beine intensiv rot gefärbt.


Straußenhenne

Größe: 2,30 bis 2,50 m

Gewicht: bis 120 kg

Geschwindigkeit: bis zu 70 km/h

Unser bisher schwerstes Ei: 2265 g

Das Gefieder ist zum Großteil braun, die Schwung- und Schwanzfedern sind meist heller und haben eine weißlichgraue Farbe. Schnabel und die Haut an der Vorderseite der Beine sind ebenfalls braun.

Straußenhennen können von Frühjahr bis Herbst alle 2 Tage ein Ei legen ( bei Wegnahme der Eier). In der Regel legen sie jedoch weniger. Wir sammeln die Eier täglich ein und brüten diese in unseren Brutschränken aus. Ab Juli lassen wir die Eier, die dann noch gelegt werden, auf den Weiden in den Sandnestern liegen. Somit brüten unsere Tiere ihre letzten Küken dann selbst aus und beenden das Eierlegen.

 

Unsere Strauße auf dem Tannenhof